1.Die Stadtverwaltung legt einen Zeit- und Maßnahmenplan vor, wie das Theaterhaus in der Kaiserallee ertüchtigt und erweitert werden kann, um einen zeitgemäßen und publikumsfreundlichen Spielbetrieb zu gewährleisten.

2.Die Stadtverwaltung legt dar, bis wann das Theaterhaus an die Fächer-GmbH übertragen werden kann bzw. was dem entgegensteht.

Sachverhalt / Begründung:
Eine sinnvolle Entlastungsmöglichkeit des Theaterhauses  könnte in einem Anbau westlich des Bestandes innerhalb des historischen Baufeldes liegen, wobei der Bolzplatz etwas nach Süden verschoben werden müsste. Es sind jedoch auch andere Lösungen denkbar.Das Theaterhaus Karlsruhe, welches jährlich über 60.000 Besucher aufweist (Tendenz: steigend), platzt aus allen Nähten. Es fehlen wichtige Proberäume, Lagerkapazitäten für Bühnenbilder und Requisiten sowie Büroeinheiten. Be-sonders schwerwiegend stellt sich die Toiletten- und Garderobensituation dar. Es gibt Besuchstage mit 300 bis 440 Besuchern. Für diese stehen gerade mal 2 (!) Damentoiletten zur Verfügung. Darüber hinaus mangelt es an Bewirtungsbereichen in den Pausen bzw. unmittelbar vor und nach den Vorstellungen, welche heute für einen normalen Publikumsbetrieb unerlässlich sind. Die Hellhörigkeit, welche mit der gleichzeitigen Nutzung übereinanderliegender Räume zu begründen ist, erweist sich ebenso als weiteres Problem.  

Gemäß der strategischen Ausrichtung der Immobilienverwaltung zwischen HGW, Volkswohnung und Fächer und wegen der besseren Umsetzbarkeit sollte das Theaterhaus in die Obhut der Fächer-GmbH überführt werden.

PM-Soforthilfen.doc