Änderungsantrag zu TOP 11 der Gemeinderatssitzung am 23.04.2024 („Wettbewerb Friedrichsplatz“; Vorlage Nr.: 2024/0144)

 

Bei der Durchführung des Wettbewerbsverfahrens für eine Neugestaltung des Friedrichsplatzes werden im Hinblick auf eine umfassende multiperspektivische Betrachtung zusätzlich eine Vertreterin/ein Vertreter des Schaustellerverbands Sitz Karlsruhe e.V. sowie eine Vertreterin/ein Vertreter der KME Karlsruhe Marketing und Event GmbH als Sachverständige/Gäste (ohne Stimmrecht) hinzugezogen und beteiligt.

 

 

Sachverhalt / Begründung:

Eine Neugestaltung des Friedrichsplatzes bietet für die Stadtgesellschaft sowie für Besucherinnen und Besucher der Fächerstadt neue Möglichkeiten und Entwicklungspotentiale. Diesem Platz im Herzen der Stadt soll nun eine vielseitige Bedeutung zukommen, sodass er zu einem attraktiven Ort der Begegnung mit großer innerstädtischer Aufenthaltsqualität für alle Menschen werden kann.
Die FDP-Fraktion begrüßt, dass Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher städtischer Ämter und Einrichtungen bzw. der Stadtgesellschaft als Sachverständige (ohne Stimmrecht) beteiligt werden. Im Hinblick auf eine voll umfassende und vielschichtige Impuls- und Ideengebung in Bezug auf die langfristige Gestaltung des Platzes sollte jedoch weiter darauf geachtet werden, dass alle relevanten Gruppierungen, die den Friedrichsplatz zukünftig als Stätte bereichern und nutzen, in den Gestaltungswettbewerb integriert werden. Daher sollten auch eine Vertreterin/ein Vertreter des Schaustellerverbands Sitz Karlsruher e.V. sowie eine Vertreterin/ein Vertreter der KME Karlsruhe Marketing und Event GmbH in den Durchführungs- und Entscheidungsprozess miteinbezogen werden. Dies kann nur im Sinne der Stadt Karlsruhe sein, wenn diese Vertreterinnen und Vertreter ihre wichtigen Kenntnisse und Erfahrungswerte zwecks weiterer Planungen einbringen können.
Gerade auch mit Berücksichtigung der Veranstaltungs- und Weihnachtsstadt Karlsruhe und deren Bedeutung für den innerstädtischen Einzelhandel müssen die Stimmen dieser Bereiche in das Wettbewerbsverfahren frühzeitig eingegliedert werden, um ein gutes Ergebnis für die Bedürfnisse und Interessen aller Bürgerinnen und Bürger erreichen zu können. Der Wirtschafts- und Tourismusstandort Karlsruhe und seine Reichweite für die gesamte Region dürfen hier im Sinne aller Menschen nicht völlig aus dem Blick geraten.

 

Unterzeichnet von:

Tom Høyem, Annette Böringer, Thomas H. Hock, Karl-Heinz Jooß

 

 

Ergebnisoffene Durchführung des Wettbewerbs Friedrichsplatz